Der Wolf im Allgäu

Das Thema Wolf beschäftigt uns nun schon eine gewisse Zeit. Auch wir wollen nun die Bevölkerung und die Politik auffordern hier was zu tun.

Jeder der den Wolf gerne bei uns hat, den lade ich persönlich zu einem nächtlichen Waldspaziergang bei uns ein. Nur das wir nicht spazieren, sondern abends unsere Kälber kontrollieren, ob noch alle da sind. Seit der Wolf hier bei uns im Allgäu ist, haben wir Angst um unsere Tiere die sich bei uns bislang sicher fühlten.

Stellen Sie sich vor, Ihnen steht der Wolf eines Abends gegenüber. Was würden Sie tun?

Der Wolf reist nicht nur aus Hunger, nein, er verfällt in einen Blutrausch.

Derzeit (Stand 15.09.2018) sind in Deutschland 1000 Wölfe zuhause. Alle 3 Jahre verdoppelt sich der Bestand! Diese Situation ist bereits heute Realität.

Bleibt der Wolf, wird die Landwirtschaft es schwer haben hier noch zu wirtschaften.
Felder werden Brach liegen und Alpen können nicht mehr bewirtschaftet werden. Die Natur holt sich das Ihre zurück und der Mensch verkriecht sich in den Städten, soll er. Wir nicht!

Wir, die Landwirte im Allgäu wollen unsere Heimat wie sie seit Jahrhunderten ist erhalten und dazu gehören auch Kühe mit Hörnern.

In 11 Jahren soll es keinerlei Anbindehaltung mehr in Deutschland geben. Kühe, oder auch Jungvieh ohne Horn können sich nicht mehr wehren, wenn z.B. ein Wolf sie bedroht.

Wir werden uns gegen diesen Wahnsinn wehren. Unser Nachwuchs im Stall behält seine Hörner.

Unsere Kühe sind über die warme Jahreszeit bis zu 10 Stunden auf der Weide und kommen zur Nacht zum melken wieder rein.
Lediglich in der kalten Jahreszeit bleiben sie im Stall. Da ist es warm und trocken. Futter gibt es hier reichlich.

Ich hoffe Ihr teilt meine / unsere Meinung.
Wenn nicht, dann machen wir einen Nachtspaziergang. Kann dann aber sein, dass Sie alleine losziehen müssen.

Ihr
Kai Zeller, Landwirt vom Bendehof